Der Hallstattzeitliche Bronzehort wurde 1990 bei Grabungen in Fließ entdeckt und stellt einen der bedeutendsten Hortfunde dar. Er vermittelt eindrucksvoll Kult und Glaubensvorstellungen, Wohlstand und Reichtum der Bevölkerung der damaligen Zeit. Schon in der mittleren Bronzezeit wurde am Piller Sattel den Göttern geopfert. Auf einem Altar wurden die Opfertiere verbrannt. Die Asche wurde auf dem Aschehügel deponiert. Ab der jüngeren Eisenzeit wurden vorwiegend Sachopfer (Waffen, Münzen, Schmuck) dargebracht, die im Museum Fließ ausgestellt sind.
Dokumentationszentrum Via Clauida Augusta
Im archäologischen Dokumentationszentrum der ca. 2000 Jahre alten Römerstaße Via Claudia Augusta wird die antike Kaiserstraße über die Alpen und die archäologischen Forschungen dokumentiert. Kopie der Tabula Peutingeriana, die einzige erhaltene römische Straßenkarte. Modell eines römischen Reisewagens und römische Fundstücke von der Via Claudia Augusta. Auch die Fundstücke entlang der Straße sind im Dokumentationsraum ausgestellt.